Im grünen Klassenzimmer, dem schönen Schulgarten, hatten die Kinder etwas Besonderes gepflanzt: ein ganzes Hochbeet voller Kartoffeln. Mit Eifer setzten sie die Knollen in die Erde, gossen sie und träumten schon von einer großen Kartoffelernte.


Doch am nächsten Morgen die Überraschung: Das Beet war verwüstet! Erde lag überall, und kleine Löcher klafften zwischen den Pflanzen.
„Oh nein!“, rief Mia, „wer war das nur?“
Am nächsten Tag passierte es wieder. Und wieder. Jeden Morgen fanden die Kinder das Beet durcheinander.
„Vielleicht war es ein Riese!“, kicherte Max.
“Oder ein Zaubermonster!“, meinte Fatima.
Aber so richtig glaubte das niemand.
Die Kids beschlossen, Detektive zu werden. Sie baten darum, eine Wildkamera aufzustellen. „Eine gute Idee, die wird uns verraten, wer nachts unser Beet besucht“, sagte die Lehrkraft mit einem geheimnisvollen Lächeln. An dieser Stelle geht ein herzlicher Dank an den Sponsor der Kamera!
Am nächsten Tag versammelten sich alle gespannt um den Bildschirm. Und tatsächlich – die Kamera hatte gefilmt: Ein Fuchs schlich durch unser Grünes Klassenzimmer! Er schnupperte neugierig, sprang ins Beet und buddelte nach Würmchen und Käfern (oder Kartoffeln??? 🙄).
„Also kein Riese, kein Monster – ein Fuchs!“, riefen die Kinder begeistert.
Und so lernten die Kinder etwas Wichtiges: Im grünen Klassenzimmer sind sie nicht allein. Auch Tiere gehören dazu. Und wenn man aufeinander Rücksicht nimmt, können alle dort glücklich leben – Menschen, Pflanzen und Tiere.
(Verwendung von fiktiven Vornamen)

